Best-Practice-Sammlung: Gelungene Projekte sächsischer Fördervereine

Das Engagement ehrenamtlicher Kita- und Schulfördervereine macht eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte möglich. Im Rahmen des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019 der spendenfinanzierten Stiftung Bildung bewarben sich zahlreiche Vereine auch aus Sachsen.

Hier stellen wir Ihnen die vier nominierten sächsischen Vereine und ihre Projekte einmal genauer vor und legen damit den Startpunkt für eine Best-Practice-Sammlung von ehrenamtlichen Engagement in sächsischen Kita- und Schulfördervereinen.

Schüler und Schülerinnen der Grundschule Rabenstein sensibilisieren als Klimabotschafte über den Lernort Schule hinaus für Umweltfragen und Nachhaltigkeit. Mit ihrer eigens gegründeten AG machen sie sich gemeinsam fürs Klima stark.

Nachhaltig: Förderpreis 2019_Selbst gemachte Samenbomben (c) Grundschule Rabenstein
Samenbomben (c) Grundschule Rabenstein

Startschuss für die Gründung der AG war eine von der Schulleitung initiierte gleichnamige Mitmach-Akademie. Bei den AG-Treffen, die unter Aufsicht und inhaltlicher Hilfestellung einer engagierten Mutter stattfinden, entscheiden die Schüler selbst über die Inhalte, die wöchentlich auf der Tagesordnung stehen: ob Insektensterben, Meeresverschmutzung oder welche Rolle jeder einnehmen kann, um sich klimabewusst zu verhalten – die Ideenvielfalt ist groß.

Die kleinen Botschafter praktizierten ihre Multiplikatoenrolle durch Aktionen wie Müll sammeln, Bäume pflanzen oder spannende Vorträge und konnten so Mitschüler, Lehrkräfte, Eltern und Großeltern für Klimafragen begeistern.

Die erfolgreiche Umsetzung der AG ist Teil eines Schulkonzeptes, in dem nachhaltiges Lernen und Denken fest verankert ist. Das gemeinsame Engagement der Schulleitung, der Lehrkräfte und des Fördervereins zeigen, wie Schule als Teil einer lebendigen Gemeinschaft über den Lernort hinaus wirken kann.

Die AG “Plant for the Planet” wird von einem Mitglied des Fördervereins Rückenwind e.V. geleitet und finanziell unterstützt. Vereinsmitglieder, ihre Kinder und Verwandten nahmen an der Baumpflanzaktion der AG teil und halfen bei der Müllsammelaktion im Carlowitz-Park.

Wie die nachhaltige Gestaltung des „Ökosystems Schule“ vor Ort und in der globalen Gemeinschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, zeigen Schüler und Schülerinnen des St. Benno Gymnasiums in Dresden.

Wie groß ist eigentlich der „ökologische Fußabdruck“ einer Schule? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, berechneten Schüler gemeinsam mit dem externen Kooperationspartner Wilderness International den CO2-Ausstoß ihres Gymnasiums. Mobilität, Verpflegung und Gebäudeheizung zeigten sich dabei als größte „Klimasünder“.

Motiviert von den Ergebnissen entwarfen Schüler mit Unterstützung der Lehrkräfte und des Fördervereins innovative Lösungsmöglichkeiten für ihre Schule. Mit Pflanzaktionen auf dem Schuldach und einer klassenübergreifenden Umweltwoche für sich und ihre Mitschüler*innen konnten sie Klimaschutz vor Ort (be)greifbar machen und im eigenen „Ökosystem Schule“ leben. Um einen Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen, tauschten sich die Schüler mit Jugendlichen einer Schule in Dodoma (Tansania) mit Unterstützung von ENSA (Engagement Global, BMZ) aus.

Ein besonderes Augenmerk galt einer verbesserten Ökobilanz der Schulmensa: weniger Fleisch, mehr regionale und saisonale Lebensmittel aus biologischer Herstellung und ein System zur Lebensmittelvermeidung zeigten schnell erste Erfolge. Das Fazit der Schüler*innen: Was kann nachhaltiger prägen als Projektergebnisse, die täglich „durch den Magen gehen“?

Der Förderverein Katholisches Schulwerk St. Benno e.V. beteiligte sich tatkräftig in allen Phasen des Projekts und war unter anderem für die Initiierung der Schulpartnerschaft, die Mittelakquise und die Durchführung mitverantwortlich.

Um die kulturellen und landschaftlichen Schätze der Dübener Heide aufzuspüren, geht es für die Schüler und Schülerinnen des Evangelischen Schulzentrums Bad Düben ab in die Natur! In spannenden Theaterstücken geben sie die Erfahrungen an die junge Generation weiter und berichten in digitalen Medien darüber.

 

Das Projekt „Ab in die Natur!“ stellt sich gegen die soziale, ökologische und kulturelle Verödung der ländlichen Region rund um die Kurstadt Bad Düben. Über mehrere Exkursionen kommen die Schüler mit den Kulturschätzen und der Landschaft der Dübener Heide in Berührung und werden für die Potentiale des ländlichen Raums begeistert.

Ihre Erfahrungen bereiten sie anschaulich in Theaterstücken und mit Hilfe digitaler Medien auf, während sie Ideen zur Landschaftsgestaltung aus den Exkursionen in die Dübener Heide aktiv bei der Schulhofgestaltung der Schule einbringen. Das eigene Gestaltungspotential ihres Ortes, des Umfelds und der Landschaft spielt dabei eine herausragende Rolle.

Mittlerweile beteiligen sich am Projekt sowohl Fördervereinsmitglieder und Lehrkräfte als auch externe Partner wie die Stadt Bad Düben und der Naturpark Dübener Heide. „Ab in die Natur“ leistet dadurch einen Beitrag, Schüler mit regionalen Arbeitgeber*innen zu vernetzen und Abwanderung zu verhindern.

Das Projekt „Ab in die Natur“ wurde vom Förderverein Evangelisches Schulzentrum Bad Düben initiiert. Der Förderverein hat darüber hinaus bei der Planung, der Organisation und der Durchführung der Projektwoche geholfen und beim Erstellen des Rahmenlehrplans mitgewirkt.

Um die Zukunft lieben zu können, muss man sie leben. Wie das geht, zeigen engagierte Schüler und Schülerinnen des Tschirnhaus Gymnasiums Dresden in ihrer AG “Mitwelt” und laden Mitschüler, Lehrkräfte und Eltern ein, gemeinsam mit ihnen die Welt zu bewegen.

Nachhaltig: Förderpreis 2019_Logo AG Mitwelt (c) Tschirnhaus Gymnasium
Logo AG Mitwelt (c) Tschirnhaus Gymnasium

Stoffbeutel gegen Plastik, Müllwanderungen oder vegane Kochkurse: die Bandbreite der Ideen und Aktionen der AG Mitwelt ist groß. Mittlerweile 26 Schüler aus den Klassenstufen 6-10 setzen sich in der AG mit verschiedenen Themenbereichen der Nachhaltigkeit inhaltlich auseinander, planen eigene Projekte und setzen sie in Zusammenarbeit mit Vereinen und Stiftungen um.

Dabei werden die Aktionen von den Schüler selbstständig entworfen, geplant und realisiert sowie deren Resultate kritisch reflektiert, während die Lehrkräfte nur unterstützend tätig sind. Die Zielgruppe sind Schüler aller Jahrgangsstufen. Aber auch die Erwachsenen – Lehrkräfte und Eltern – besuchen die Workshops der Schüler und nehmen gemeinsam mit ihnen an Kundgebungen teil. Jüngst haben sie von der AG den Anstoß erhalten, das Mülltrennungskonzept an ihrer Schule zu optimieren.

Weitere kreative Ideen wie Umwelttage für Kindergärten und eine nachhaltige Schülerfirma sind schon in der Pipeline. Mit ihrem Engagement wollen die Schüler der AG Mitwelt beweisen, dass man, den Worten Greta Thunbergs nach, nie zu klein ist, um etwas zu verändern!

Das Mitwirken des Fördervereins Tschirnhaus-Gymnasiums Dresden e.V. bei der AG Mitwelt ist vielfältig: Bei der Vorbereitung des Bienenprojekts, als Zuhörer bei Workshops oder als Jurymitglied beim Ehrenamtswettbewerb der AG Mitwelt waren Mitglieder des Vereins aktiv vertreten.

Weitere Informationen zur „AG Mitwelt“

Anerkennungspreis des SLSFV 2019

Im Rahmen des Förderpreises 2019 wurde durch den Vorstand des SLSFV e.V. aufgrund der vielen Bewerbungen zusätzlich ein Anerkennungspreis an vier Vereine vergeben, die sich beworben hatten. Diese wurden mit Gutscheinen unseres Kooperationspartners „Pack den Ranzen“ prämiert. Auch diese vier Preisträger möchten wir Ihnen gerne vorstellen.

Die Schule im sozialen Brennpunktgebiet mit Kindern aus über 20 Nationen hat eine Schülerschaft, die häufig einen einseitig gestalteten privaten Alltag erlebt, der wenig mit Nachhaltigkeit, Umwelterziehung, Naturnähe und gesunder Ernährung zu tun hat und sehr von der Nutzung elektronischer Medien geprägt ist.

Dem möchte die Schule etwas entgegensetzen und mit Schulhof und Schulgarten alternative Lern- und Erlebnisräume zum Schulgebäude schaffen. Dabei ist es wichtig, Orte des Lernens, Nutzflächen, und Flächen zur Entspannung anzubieten und zu gestalten. Insoweit findet sich die Gestaltung und Nutzung des Schulgartens und des Schulhofes in vielen Bereichen wieder. Themen sind dabei unter anderem die Erforschung und Gestaltung von Lebensräumen, gesunde Ernährung, Nutzung und Verarbeitung von Pflanzen, Holzgestaltung, Ökologie, Selbstversorgung, Umgang mit Tieren, Entwicklung sozialer Kompetenzen, Mitbestimmung, Planung von Projekten und bewusste Entspannung. Das Spektrum für die Schüler reicht dabei von A wie artgerechter Tierhaltung bis Z wie Zierkürbis. Durch die vielen Nutzungsmöglichkeiten hat der Schulgarten wesentlich zur Förderung des sozialen Miteinanders und des Wohlbefindens an der Schule beigetragen und tut das weiterhin. Die weiteren geplanten Projekte werden mit allen Beteiligten geplant und abgestimmt, was zu einer weiteren positiven Identifizierung mit der Schule beiträgt. Die Kinder haben Freude bei dem, was sie selbst tun, planen und umsetzen, sie genießen es, Schulhof und Schulgarten als Rückzugs- und Entspannungsort nutzen zu können. In Einzelfällen hat die Beschäftigung mit den Kleintieren und die Entspannung im Garten therapeutischen Charakter.

Auch die Lehrerschaft nutzt und gestaltet den Schulgarten zunehmend und bezieht die Möglichkeit in ihre Unterrichts- und Projektplanung ein. Schulhof und Schulgarten werden auch von Eltern unterstützt und genutzt, wie zum Beispiel bei Arbeitseinsätzen und zu klasseninternen Festen, aber auch Elterngruppen nutzen die Grünflächen.

Das Projekt baut sich sich auf der Grundlage einer Umfrage unter den Hortkindern der KITA auf. In dieser ging es darum, welche aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse, die Kinder besonders bewegen. Einer der Antworten waren, dass die Kinder die Verschmutzung der Weltmeere nicht gut finden, da dadurch viele Tiere sterben; dass es gerade in unserer Region wenig Regen gibt und alles vertrocknet, die verschiedenen Wetterlagen (Sturm, Gewitter und Starkregen) der Landwirtschaft, der Natur sehr schaden. Dieses Thema wurde aufgegriffen und mit den Kindern seit April 2019 in den KITA-Alltag fest verankert.

Das Projekt läuft zurzeit unter dem Namen: „Unsere Welt achten und pflegen“. Neben einer bewussten Mülltrennung im Haus, ständigen Gesprächen mit den Kindern zum sparsamen Umgang mit Wasser beim Toilettengang, Hände waschen und auch beim Matschen im Garten usw. ist ein routiniertes umweltbewusstes Denken entstanden. Kinder und Eltern beachten bewusst Zeitungsartikel zum Thema und bringen diese mit in die KITA, welche die Erzieherinnen mit den Kindern besprechen. Im kitaeigenen Nutzgarten wird den Kindern nahegebracht, dass das Gemüse und Obst nicht im Kaufland wächst, sondern ihnen wird der Weg von der Bestellung der Beete bis zur Ernte aufgezeigt, dass bspw. dazu auch das Unkraut ziehen gehört.

Die KITA soll einen besonderen Namen erhalten. Er wird ab Herbst 2019 den Namen KITA „AQUArellius“ erhalten. Es ist der Name eines Buches der Schriftstellerin Friederike Mayerhofer „AQUArellius und Äralinde- die Abenteuer eines Wassertropfens“. In diesem werden die Abenteuer des Wassertropfens in unserer Umwelt erzählt. Den Kindern wird altersgerecht erklärt, wie Gewitter entsteht, warum Wasser so wichtig ist, wie das Schmutzwasser geklärt wird und noch viele andere Themen. Die Kinder werden derzeitig intensiv auf den Umgang mit dem Namen vorbereitet. Schon jetzt erklingt das Lied vom AQUArellius im Haus.

Ab dem neuen Schuljahr beginnen die Vorbereitungen und Proben zur Aufführung des Musicals „AQUArellius und Äralinde“. Dieses wird zum Kinderfest im Mai 2020 in der Gemeinde aufgeführt.

Der cocolores e.V ist ein Elternverein in freier Trägerschaft. Als Elterninitiative verantwortet er (ausschließlich) das Ökologische Kinderhaus cocolores e.V.. Dieses beherbergt 90 Kinder im Alter von 1,5 bis 6 Jahren und 20 unterschiedlichsten Mitarbeitenden. (Koch, Hausfee, Hausmeis-ter, Freiwillige, Betriebswirtin und Pädagogen).

Ein langfristiges Projekt ist das Pflegen des Obst- und Gemüsegartens. Für unsere hauseigene Bio-Vollwertküche, in der ausschließlich vegetarisch oder vegan gekocht wird, säen, pflanzen, pflegen und ernten die Kinder einen Teil des Bedarfes selbst. In den letzten Winterwochen werden die ersten Samen in kleine Papiertöpfe gesteckt und in den Räumen der Kinder vorgezogen. Wenn die kleinen Pflänzchen stark genug sind, pflanzen sie die Kinder in den Garten. Tomaten, Zucchini, Kürbis oder Mangold, Kartoffeln, Mohrrüben, Zwiebeln, Rotkraut, Möhren, Radieschen, Gurken oder Erdbeeren finden in einer bunten Mischkultur auf dem Beet ihren Platz. Außerdem gehören das Pflegen einer großen Kräuterschnecke, diverse Obstbäume und Beerensträucher zu den Aufgaben der Kinder, unterstützt von den Pädagogen. Zur jeweiligen Erntezeit bringen die Kinder stolz die Früchte zum Koch und genießen den besonderen Geschmack ihrer eigenen Ernte. Gemeinsam erleben alle die Herausforderungen von großer Hitze, Schnecken oder anderen „“Mitessern““, es entstehen Gespräche über beste, ökologische Düngemittel, über unterschiedliche Pflanz- und Erntezeiten und diverse Lieblingsgerichte.

Damit all die Pflanzen noch besser gedeihen und reifen können, gehört seit vergangenem Sommer auch ein Bienenvolk zum cocolores. Ganz unmittelbar erleben die Kinder alle Aufgaben der Imkerei und wir alle lernen gemeinsam jede Menge Interessantes über das Leben der Bienen und ihr Bedrohtsein. Wir beobachten in noch besonderer Weise den Kreislauf der Natur und übernehmen ein kleines Stück Verantwortung für ihr Bestehen.“

Schüler der Klassenstufe 4 lernen im Schuljahr 2019/2020 Zusammenhänge wahrzunehmen und dadurch ihr Handeln bewusster einzustellen. Durch die Gestaltung von schulischen und außerschulischen Aktivitäten erfahren die Schüler Zusammenhänge zwischen Klima, Umwelt, Ressourcen, Energie und dem persönlichen Handeln. Dabei ist besonders wichtig, dass entsprechend den Zielen der Grundschule, der Satzung des Fördervereins und der Satzung/dem Gesellschaftervertrag  der SAPOS auch Schüler einbezogen werden, die Behinderungen, Einschränkungen oder Benachteiligungen haben. Dieses Projekt könnte bei ausreichender Förderung auch als Pilotprojekt für andere Schulen dienen.  Dafür könnten die Inhalte zusammengestellt und für interessierte Schulen zur Verfügung gestellt werden.

Themen und geplante Aktivitäten

Energie

  • Alle Schüler der Klassenstufe 4 finden als „Energiedetektive“ Einsparmöglichkeiten bei Strom und Wärme in der Schule, ebenso wie man das auch zu Hause anwendet bzw. anregt. (z.B. StandBy-Verbrauch, offene Fenster und abgedrehte Heizung)
    Basis dafür ist u.a. die vorhandene Broschüre des BMU „Klimaschutz To Go – Was geht an Schulen“
  • Energiequelle Sonne – praktische Nutzung von Sonnenenergie z.B. zum Kochen und Handy laden
  • Besuch des „Mobilen Umwelt-Klassenzimmer“ von SAPOS – Kennenlernen erneuerbarer Energien (z.B. Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie)

Rohstoffe/Ressourcen

  • Besuch des Görlitzer Wertstoffhofes
  • Trennung von Abfällen damit sie wieder zu Rohstoffen werden können. Beispiele, wie das in der Schule und im Haushalt möglich ist.(z.B. Papier, Glas, Verpackungen, Sperrmüll/Restmüll, Kunststoffe)Demontage von Elektroaltgeräten durch Mitarbeiter der Görlitzer Werkstätten zur Rohstoffgewinnung. Weshalb gehören Elektroaltgeräte nicht in den Haushaltsmüll?
  • Immer neu kaufen? –  Das andere Kaufhaus „Fundgrube“ spart Rohstoffe durch Reparatur

Umwelt/Klima

  • Was können Schüler tun bzw. anregen, um sich an den Klimawandel anzupassen und die Umwelt zu schonen? (extreme Wetterlagen erkennen und selbst richtig verhalten
    (z.B. bei Hitze genug trinken, im Schatten aufhalten usw. oder z.B. bei Hagel, Gewitter und Sturm))
  • Bewusste und ausgewogenen Ernährung dient dem Klimaschutz. Welchen Energiebedarf haben verschiedene Lebensmittel?
  • Wasser –  Wie können Schüler diese lebensnotwendige Ressource bewahren?
  • Anlegen einer Wildblumenwiese incl. Auswahl der Pflanzen – Lebensräume und biologische Vielfalt
  • Lebensraum Wald – Welche Pflanzen und Tiere leben im Wald, Welche Bedeutung hat der Wald für die Menschen? ggf. mit „Walderlebnistag“

Weitere Projekte aus Sachsen

Website

https://cms.sachsen.schule/3gsl/foerderverein/              

Projekttitel

Du.Wir.Leipzig

Projektbeschreibung

Im Schuljahr 2017/18 wurde ein Kinderrat in der Schule und im Hort etabliert. Dieser soll Demokratie im Schullalltag erlebbar machen – die Kinder sollen erfahren wie wirksam und gewinnbringend demokratische Prozesse sind. Toleranz und Respekt in Schule und Hort haben in unserem Schulprogramm oberste Priorität.

Der Kinderrat trägt dem pädagogischen Personal und den Eltern der Schule seine Bedürfnisse vor und macht auf Probleme im schulischen Leben aufmerksam und sammelt Meinungen.

Website

https://www.entdeckerland.net

Projekttitel

Von Afrika bis Schweden, vom Müll sammeln bis zur Bio Milch! Globales und lokales Engagement in der Kita!

Projektbeschreibung

Die Kinder verbringen viel Zeit im Wald, lernen, wie man sich in der Natur bewegt, lernen Gefahren einzuschätzen und bilden sich ganzheitlich mit allen Sinnen. In Müllsammelaktion beräumen die Kinder gemeinsam mit Erwachsenen ihren Wald und fragen nach ganz komplexen Zusammenhängen. Sie fordern ihre Familien heraus nachhaltig zu leben, öfters das Auto stehen zu lassen und beim Einkaufen auf Plastik zu verzichten. Eine Besonderheit ist eine langjährig bestehende Beziehung nach Uganda. Zahlreiche Besuche von afrikanischen Erzieherinnen, Pastoren, Familien mit Kindern öffnen den Blick der Kinder und ihrer Angehörigen für die große, weite Welt.

Erfolge

  • Landessieger beim Wettbewerb der SLFG e.V.
  • Der Ort hat durch den Aufbau des Kindergartens einen Sonderpreis beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen.

Website

https://www.esz-radebeul.de

Projekttitel

Superhelden von heute – Unser Faschingsprojekt

Projektbeschreibung

Kinder des 4. und 5. Jahrganges haben sich als Superhelden verkleidet und sich dabei neben Superhelden aus Filmen und Comics echte Superhelden – auch unserer Region – zum Vorbild genommen: Ob Martin Luther King oder Sabine Ball, Greta Thunberg oder Malala Yousafzai. Die Kinder haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, was eigentlich einen echten Helden ausmacht. Ziel war aber dabei nicht nur die Frage mit den Kindern zu bedenken, was einen Superhelden eigentlich zum Superhelden macht, sondern in den Kindern das Bewusstsein zu wecken, dass die Welt von heute echte Superhelden für anstehende Lösungen braucht. Menschen, die sich bewusst einsetzen, um etwas zu verändern.

Erfolge

Ergebnis wurde mit der Presse zu einem Presseartikel für alle Radebeuler aufgearbeitet, der dann 2 Wochen später in der „Sächsischen Zeitung“ erschienen ist.

Website

https://www.evangelische-grundschule-hohwald.de

Projekttitel

Europa – unser gemeinsames Haus

Projektbeschreibung

  • Toleranz und Verständnis für Menschen anderer Kulturen entwickeln – sich seiner Nationalität bewusst werden und den Umgang damit üben
  • Europa mit allen Sinnen kennen lernen
  • durch den Einsatz moderner Lernformen selbstständig Wissen, Erkenntnisse und Arbeitsmethoden aneignen
  • Präsentation eines europäischen Landes in all seiner Vielfalt

Erfolge

Die Vertiefung und Erweiterung des Projekts ist mit zukünftigen Europawochen geplant.

Projekttitel

Hier und da und anderswo – Fasten, das geht bei uns so

Projektbeschreibung

Die Fastenzeit des Ramadans wurde genutzt, um auf Süßigkeiten und unnötige Verpackung im Kindergarten zu verzichten. Außerdem kochten die verschiedenen Gruppen der Einrichtungen ca. einmal im Monat ein gesundes Mittagsmenü. Zum Sommerfest wurde abwaschbares Kindergartengeschirr anstelle von Plastikgeschirr genutzt. Gleichzeitig wird m.H. des Projekts ein Beitrag zur Förderung der interkulturellen Kompetenzen der Kinder geleistet, in dem sie auf andere Kulturen und Religionen aufmerksam gemacht werden.

Erfolge

Das Projekt soll zur jährlichen Tradition werden.

 

Website

 

https://www.diesterweg-gymnasium.de/die-schule/foerderverein

Projekttitel

Bewegte Schule – Schule bewegt

Projektbeschreibung

  • Von Wandschmierereien zum Graffiti – Schüler gestalten Hauswände öffentlicher Gebäude
  • Schüler helfen Schülern – ältere Schüler geben jüngeren Schülern Nachhilfe
  • Digitale Wirklichkeit – Schüler erlernen im Team neueste digitale Anwendungen
  • Sport statt Zocken – In den großen Pausen bleibt das Handy aus. Stattdessen werden verschiedene Bewegungsspiele und Jonglieren erlernt.
  • Zukunft aus Geschichte – Schüler setzen sich aktiv mit der regionalen Geschichte auseinander
  • Kein Leistungssport ohne Breitensport – Schüler beteiligen sich aktiv an Regional- und Landesmeisterschaften bei „Jugend trainiert für Olympia

Website

http://st-marien-marienberg.de/wp-content/uploads/2018/11/flyer_verein.pdf

Projekttitel

Umgestaltung des Außengeländes in einen naturnahen Kinder – Garten „Bei uns im Erzgebirge“

Projektbeschreibung

In einem naturnahen Garten empfinden die Kinder das Gefühl von Freiheit und Abenteuerlust. Durch die Vielfalt an Farben, Formen und Naturmaterialien erleben die Kinder die Schönheit der Natur ganzheitlich. Es gibt z.B. kleine Tiere zu sehen, Pflanzen zu riechen und zu schmecken. In der Projektplanung wurde mit den Kindern eine Umfrage durchgeführt, was und mit welchen Dingen sie am liebsten im Garten spielen. Daraufhin erstellte das Team gemeinsam mit einem Planer für naturnahe Spiellandschaften ein Modell des geplanten Außengeländes, welches im Anschluss dem Elternbeirat und dem Förderverein vorgestellt wurde. Gleichzeitig will dieses Projekt einen Lebensraum vor allem für bedrohte Vogel- und Insektenarten schaffen.

Erfolge

  • Preisträger 5. Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerb
  • Nachhaltigkeitspreis

Website

https://cms.sachsen.schule/gdb/schulleben/gremien/foerderverein/

Projekttitel

Nachhaltige Gestaltung des Schulinnenhofes des Gymnasiums Dresden–Bühlau zu einem attraktiven Aufenthalts- und Erlebnisraum

Projektbeschreibung

 

Der Schulinnenhof wird in einen attraktiven Aufenthalts- und Erlebnisraum umgestaltet. Durch Beschattung, Begrünung und die Aufstellung von ansprechenden Sitzgelegenheiten soll die Qualität des Schulinnenhofes deutlich erhöht werden. Die Gestaltung von Lebensraumstrukturen für die Tierwelt (Wandbegrünung, Steingarten, Wasserelemente und Totholzinstallationen) soll nicht nur ökologische und pädagogische Aspekte verknüpfen, sondern durch seine Vielfalt auch Erlebnisräume bieten.

Projekttitel

„Wie gehen wir mit unserer Umwelt gut um?“

Projektbeschreibung

  • Nachhaltigkeit im Alltag umsetzen: Plastikreduktion, Geschirr statt Wegwerfartikel beim Sommerfest und im Alltag nutzen
  • Kitaprojekt: Von der Raupe zum Schmetterling – Wertschätzung der Schöpfung Gottes
  • Umweltbewusstes Leben und Ernährung
  • Upcycling in Bastelprojekten
  • Mülltennung/-vermeidung
  • Ausflüge in den Loseladen und in den Aprikosengarten